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Winter in Cape Town, Volume 2 (CD) EUR 15.95

 CD unterstützt Jugendlichen-Projekt "Winter in Cape Town, Volume Two" ist wieder eine intensive Potjie-Mischung aus Cape Jazz, Jazz und Pop-Standards, Blues, Soul, Afro. Diese Potjie-CD eignet sich hervorragend als Corporate Gift, Give-Away und als (Weihnachts-) Geschenk! Winter in Cape Town bedeutet Wind, Regen, Kaminfeuer. Deshalb haben alle Songs einen Bezug zum Winter. Und diesmal wurde in einer sehr intimen Umgebung, den KAWAI Piano Studios in Muizenberg bei Kapstadt aufgenommen. Das Ergebnis ist kammermusikalischer Jazz erster Güteklasse. Selbstverständlich sehr Klavier-lastig. 4 Pianisten verschiedener Stilrichtungen geben sich weniger die Klinke, als die Tasten in die Hand. Schlagzeug und Perkussion tauchen lediglich in den 4 (!) Bonustracks der CD auf.

01. Fire Hilton Schilder
02. Here is That Rainy Day Erika Lundi
03. Tenderly Robbie Jansen & Hilton Schilder
04. Sweet as Hani Hilton Schilder
05. He's Got my Back Lu Chase
06. Maanlig Dave Ferguson
07. Rainy Night in Cape Town Late Edition
08. A Moment in Muizenberg Little Giants feat. Jessie & Joshua Weber
09. Into Each Life Some Rain Must Fall Erika Lundi
10. Mama Ndyalela Sylvia Mdunyelwa
11. A Whiter Shade of Pale Robbie Jansen
12. Until the Rain Comes Little Giants
13. Imbawula (Feuerstelle) Titi Tsira & The Earthtones

"Winter in Cape Town, Volume Two" ist die dritte CD einer Reihe von Live-Mitschnitten aus Kapstadt, die der PASO Africa Shop zusammen mit seinem Kapstädter Partner Jazz Potjie Projects und dem Frankfurter CDs am Goethehaus produziert und veröffentlicht. Diese CD-Produktionen sind einmalig. So wird zum Einen die vielfältige Kapstädter Musikszene dokumentiert. Zum Anderen wird das Institute for Music and Indigenous Arts Development (IMAD) unterstützt, das in bisher benachteiligten Gebieten für eine erschwingliche Musikerziehung sorgt. Ein Ergebnis von IMAD sind die "Little Giants". Deren erste CD, "Ungalibali", finden Sie ebenfalls im PASO Africa Shop. - Sponsoren können einen Lernenden persönlich unterstützen, beispielsweise mit der Finanzierung von privatem Instrumentalunterricht oder mit einem Instrument. Fragen Sie uns einfach, wie das geht.

Aber was ist denn nun eigentlich ein "Jazz Potjie"? Im Gegensatz zum alles vereinheitlichenden "Melting Pot - Schmelztiegel" à la New York ist der geschmackliche Anspruch eines (Jazz) Potjie (gesprochen: Poiki) wesentlich anspruchsvoller. Ein Potjie ist ein traditionelles südafrikanisches Eintopf-Gericht, das in einem auf drei Beinen stehenden gußeisernen Topf auf dem offenem Feuer zubereitet wird. Die Zutaten werden ja nach ihrer Garzeit nach und nach hinzugefügt. Rühren verboten! Der Geschmack eines Potjies ist unverwechselbar. Obwohl man lediglich einen Eintopf delektiert, schmeckt jede einzelne Zutat durch und explodiert auf dem Gaumen des Connoisseurs zu einem komplexen Geschmackserlebnis. Eine kulinarische Erfahrung, an die man sich lange erinnert.

"Winter in Cape Town, Volume Two" gibt es in Deutschland bei uns, im PASO Africa Shop, bei unserem Frankfurter Partner CDs am Goethehaus, bei Amazon sowie in allen namhaften Plattenläden in Europa.

Die Zutaten

  • Der Pianist Hilton Schilder entstammt einem alt-eingesessenen Kapstädter Musiker-Klan. Die Schilders haben mit Ihren extravaganten musikalischen Ideen lange Zeit den Cape-Jazz dominiert. Sehr zum Vorteil der Szene, wie auch Hilton auf unserer CD beweist. So gibt er sich mit Here is That Rainy Day im Duo mit der stimmgewaltigen Erika Lundi (fast) traditionell. Mit seiner eigenen Komposition Fire, dem mächtigen Opener der CD, wird dem Cape-Goema gehuldigt. Kongenial begleitet vom Trompeter Alex van Heerden und Wesley Rustin am Kontrabass. Und dann ist da noch das ein wenig an Abdullah Ibrahim erinnernde Klavier Solo Sweet as Hani. Gewidmet ist dieses Stück dem südafrikanischen Widerstandskämpfer Chris Hani, der nach Mandela der nächste Präsident Südafrikas hätte werden können, wäre er nicht durch einen weißen Fanatiker ermordet worden.
  • Tenderly - mal ehrlich, kann das noch schöner gespielt werden als im Duo mit Hilton Schilder und der Kapstädter Altsax-Legende Robbie Jansen? Und dann gibt uns Robbie als Bonus-Track auch noch A Whiter Shade of Pale! Ein wirklich typisches Potjie-Arrangement: die fette Hammond-Orgel des Originals darf nicht fehlen. Doch daneben jazzt jetzt das Klavier. Robbie spielt das bei Bach entlehnte Hauptthema und das Solo auf der Querflöte. Und gaaanz unten puckert ein Reggae mit Bass und Schlagzeug. Und dann noch Robbie's ausdrucksstarks Stimme. Genial! Dieser Song ist seit Dezember 2008 in Kapstadt der absolute Sommerhit!
  • Kaum zu glauben: A Moment in Muizenberg ist eine Komposition des 11-jährigen Pianisten Jessie Weber. Eigentlich fällt er noch in die Rubrik "Baby-Giants". Doch mit seinem 13 Jahre alten Bruder Joshua am Bass spielt er wie ein Alter!
  • Der dritte Pianist im Bunde: George Werner "beregnet" hier zusammen mit Erika Lundi Into Each Life Some Rain Must Fall.
  • Und der Knaller: bei Rainy Night in Cape Town gießt es in Strömen. Late Edition mit der Frontfrau Titi Tsira aus Gugulethu samt Andreas Wellmann am Platzregen, sorry, Piano und James Kibby an der tropfenden Gitarre lassen es so richtig krachen.
  • Oops, der erste Ausrutscher! Bei dem bluesigen He's Got my Back der vielversprechenden Sängerin Lu Chase fehlt das Klavier! Nicht schlimm, die Gitarre wird umso cooler von James Kibby bedient.
  • Und gleich noch ein Ausrutscher: Maanlig ist ein Afrikaans Blues von Dave Ferguson. Klavier ist dabei. Und auch ein wenig Gitarre. Aber was passiert da eigentlich noch? Ja, Dave ist eine "Musikmaschine". Der Bass kommt von einer verfremdeten Mundharmonika. Dann ist Dave auch noch die "Beatbox", das Mund-Schlagzeug. Gesang und Mundharmonika? Klar, Dave! Sehr beeindruckend. Und alles Live und in Farbe, keine Studio-Tricks. Ehrlich.
  • Mit Sylvia Mdunyelwa's Mama Ndyalela werden die Bonustracks sehr (süd-) afrikanisch eingeleitet.
  • Don Cherry hätte sicherlich seine Freude an der winterlich kühlen Interpretation seines Hits Until the Rain Comes durch die Little Giants.
  • Und am Schluß noch etwas Traditionelles: Imbawula bezeichnet eine Feuerstelle wie sie in den Townships benutzt wird. Der Chor singt: "Es ist kalt." Titi Tsira, hier zusammen mit "The Earthtones", hat Ihre Wurzeln nicht vergessen.
Die Musiker: Lu Chase (voc), Erin Clark (voc), Emile Duse (elec. b), Dave Ferguson (voc, harm, live loops), Denver Furness (dr), Lwanda Gogwana (trp), Alex van Heerden (trp), Robbie Jansen (alto sax, fl, voc), James Kibby (guit, voc), Erika Lundi (voc), Amanda Martins (voc), Craig Mehl (dr), Pamela Mtati (voc, djembe), Sylvia Mdunyelwa (voc), Peter Ndlala (elec. b), Duke Ngcukana (flh), Ezra Ngcukana (ten sax), Benedict Peters (MC), Kim Raad (ten sax), Wesley Rustin (ac. & elec. bass), Norman Saul (elec. b), Hilton Schilder (p), Titi Tsira (voc, perc), Jessie Weber (p), Joshua Weber (elec. b), Andreas Wellmann (Hammond Organ & p), George Werner (p), Sisonke Xonti (ten. sax)


 

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